Erst ein schönes Brautkleid macht eine Hochzeit perfekt
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Alle Augen werden an diesem Tag auf sie gerichtet sein: die Braut. Und sie will an ihrem Hochzeitstag einfach perfekt aussehen. Für ihren Bräutigam, für die Gäste und einfach für sich. Doch ein traumhaftes Hochzeitsoutfit braucht einfach auch viel Zeit der Planung. Darum sollte die Braut mindestens sechs Monate vor der Hochzeit mit der Auswahl von Hochzeitskleid und Accessoires beginnen.
Viele Bräute haben schon seit ihrer Kindheit das perfekte Brautkleid im Kopf. Doch wenn sie dann ein Brautmodengeschäft betreten, werden sie von der Auswahl schier überwältigt. Hochzeitskleider im Stil wie sie Sissi und Königin Elisabeth getragen haben gibt es genauso, wie ganz moderne Varianten und pfiffige Schnitte. Und es muss nicht immer weiß oder creme sein. Mutige Bräute dürfen auch einmal etwas wagen und vielleicht in rot vor den Traualtar treten.
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Wer sich überhaupt nicht sicher ist, ob das Brautkleid kurz oder lang, mit Reifrock und Schleppe, schlicht oder elegant, aufwendig verziert oder lieber einfach sein soll, der muß wohl einige anprobieren um sich auf einen Stil festzulegen. Erst dann wird die Braut ein Gefühl dafür bekommen, ob ihr eher zarte Spitze oder Satin steht. Die Braut sollte sich für diese Entscheidung tatkräftige Unterstützung mitnehmen. Aber Achtung: Der Bräutigam ist für diese Aufgabe komplett ungeeignet. Er darf die Braut erst am Tag der Hochzeit in ihrem Brautkleid sehen! Besser eignen sich ein oder zwei gute Freundinnen. Und wenn die Entscheidung gefallen ist, sollte die Braut sich ihr Kleid lieber nocheinmal ein paar Tag zurücklegen lassen. Wenn sie dann über die Entscheidung geschlafen hat und sich immernoch sicher ist, dann erst sollte sie zuschlagen.
Übrigens: Es muss nicht immer ein besonders aufwendig und teures Kleid sein. Gerade bei der standesamtlichen Trauung ist es genauso üblich auch in einem besonders schönen Sommerkleid, einem klassischen Kostüm oder Hosenanzug zu erscheinen. Es kommt immer auf die Braut und den Geldbeutel an. Doch die Entscheidung fällt auch bei einem Straßenkleid nicht unbedingt leichter.
Auch ein kleiner Geldbeutel muss kein Hindernis sein. Trotzdem kann die Braut in einem traumhaften Outfit eine wunderschöne Hochzeit feiern. Günstige Brautkleider kann man auch für kleines Geld gebraucht im Internet oder Second-Hand-Laden erwerben. Nach kleinen Änderungen durch den Schneider ist dann auch dieses Kleid perfekt. Schließlich wurde es bisher nur einmal getragen.
Aber egal ob neu oder gebraucht, einige Punkte sollten Sie bei der Auswahl beachten:
- Sie müssen sich wohlfühlen. Eine Hochzeit dauert viele Stunden. Es wird getanzt und ausgiebig gefeiert. Darum sollten sie sich überlegen, ob sie den ganzen Tag ein weites Kleid mit langer Schleppe und Reifrock tragen möchten.
- Sie dürfen sich nicht verkleidet wie ein Clown im Zirkus vorkommen. Wählen Sie ein Kleid, das zu Ihrem Stil passt und Ihren Typ unterstreicht. Denn denken Sie daran: Alle Augen werden auf Sie gerichtet sein.
- Das Kleid sollte auch dem Wetter angemessen sein. Ein Brautkleid mit Trägern im Januar ist genauso wenig empfehlenswert wie eines mit langen Armen im August.
- Achten Sie auch auf ihren Ausschnitt. Ein zu tiefes Dekolltee kann schnell billig wirken.
Die Auswahl des perfekten Brautkleides dauert lange und kann ganz schön nervenaufreibend sein. Doch denken Sie immer daran: Unzählige Bräute vor Ihnen haben diese Aufgabe gemeistert, da schaffen Sie das auch. Schon vor über 300 Jahren haben Bräute weiße Kleider zur Hochzeit getragen. Die Farbe ist auch heute noch die traditionelle Brautkleidfarbe und symbolisiert die Reinheit und Unberührtheit der Braut. Doch vielen Hochzeitspaaren war früher ein Kleid, eigens für die Hochzeit angeschafft, einfach zu teuer. Sie heirateten eher in ihrem besten Sonntagskleid, das meist auch noch schwarz war.
Erstmalig soll Maria de´Medici 1600 ein eierschalenfarbenes Seidenkleid mit goldenen Stickereien getragen haben. Dreizehn Jahre später folgte ihr darin auch Elisabeth von England, die ebenfalls in einem pompösen hellen Kleid geheiratet hat. Von da an setzten sich in Adel und wohlsituierten Kreisen die Farben weiß und creme für Hochzeitskleider durch. Eines der bekanntesten weißen Brautkleider trug 1854 Elisabeth von Bayern. Noch heute träumen junge Mädchen davon, einmal in einem Kleid wie das von Sissi vor den Traualtar zu treten.
Brautkleider
Alle Augen werden an diesem Tag auf sie gerichtet sein: die Braut. Und sie will an ihrem Hochzeitstag einfach perfekt aussehen. Für ihren Bräutigam, für die Gäste und einfach für sich. Doch ein traumhaftes Hochzeitsoutfit braucht einfach auch viel Zeit der Planung.
Mode für den Bräutigam
Doch die meiste Zeit der Hochzeitsvorbereitung wird darauf verwendet, dass perfekte Brautkleid zu finden. Da kommt der Bräutigam oft ein wenig zu kurz. Dabei ist sein Outfit nicht weniger wichtig. Im Gegenteil: Seine Garderobe sollte genau auf das Brautkleid abgestimmt sein. Denn dann bilden Braut und Bräutigam eine Einheit. Und das Gesamtbild ist perfekt.
Brautstrauß
Für jede Braut ist er ein Muss: der Brautstrauß. Traditionell wird der Brautstrauß vom Bräutigam ausgesucht. Am Tag der Hochzeit wird er dann der Braut vor der Trauung überrreicht. Der Bräutigam darf sich bei der Auswahl natürlich den Rat der zukünftigen Schwiegermutter einholen.
Frisur/ Kosmetik/Makeup
Am Tag der Hochzeit sollte wirklich alles stimmen. Bis hin zum kleinsten Detail, um diesen Tag unvergesslich zu machen. Neben den üblichen Vorbereitung und Planungen müssen Frisur, Kosmetik und Make-up der weiblichen Hauptperson des Tages natürlich auch besonders beachtet werden. An jenem Tag muss eben alles etwas Besonderes und Auffälliges sein, nicht wie an jedem anderen Tag.
Trauringe
Der Ehering ist das Symbol der ewigen Liebe zwischen den Ehepartnern. Schon in der Antike trugen Ägypter und Römer diese Ringe. Zum Beginn der Tradition hat der Glaube beigetragen, dass eine Ader vom Ringfinder direkt zum Herzen und damit zur Liebe führt. Der Brauch, den Ehering an dem nach ihm benannten Ringfinger zu tragen hat sich bis heute gehalten.




