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Eherecht


War einst die Ehe nur eine kirchliche Angelegenheit, so wird sie seit dem 18. Jahrhundert als ein Vertragsverhältnis gesehen, für dessen Regelung der Staat zuständig ist. Eine nur in der Kirche geschlossene Ehe hat darum keine rechtliche Gültigkeit. Nur eine vor einem Standesbeamten geschlossene Ehe wird vom bürgerlichen Recht anerkannt.

Mit einer Eheschließung haben die Partner zwar verschiedene Rechte, aber auch bestimmte Verpflichtungen. Die beiden Partner verpflichten sich eine eheliche Gemeinschaft zu führen. Soweit keine anderweitige Vereinbarung getroffen wird, ist diese Gemeinschaft eine Zugewinngemeinschaft. Im Falle einer Scheidung bleibt der höher verdienende Ehepartner dem anderen trotzdem in soweit verpflichtet, als das dieser Ausgleichzahlungen fordern kann.

Laut bürgerlichem Gesetzbuch ist jeder Partner in einer Ehe verpflichtet, den anderen bei dessen Arbeit zu unterstützen. Wenn sich einer ausschließlich der Haushaltsführung widmet, ist der andere verpflichtet ihn finanziell zu unterstützen.

Namensrecht

Am besten entscheidet sich das Brautpaar schon bei der Anmeldung im Standesamt für ihre zukünftigen Nachnamen. Gedanken sollten sich beide aber schon vorab machen, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann sich das Brautpaar für den Geburtsnamen der Frau oder dem des Mannes als gemeinsamen Familiennamen entscheiden. Als Alternative kann sich auch Braut oder Bräutigam für einen Doppelnamen entscheiden.

Beide Ehepartner können auch einfach ihre eigenen Namen behalten. Dann ist aber Vorsicht geboten, wenn das erste Kind kommt. Denn dann muss einer der Namen als Familienname festgelegt werden. Diesen trägt dann das erste sowie alle weiteren Kinder.

Kann sich das Brautpaar vor der Hochzeit nicht recht für eine zukünftige Namensführung entscheiden, können beide zunächst ihre eigenen Namen behalten. Die Wahl eines gemeinsamen Namens kann auch während der Ehe jederzeit nachgeholt werden.

Scheidung

Wenn eine Ehe von außen betrachtet gescheitert ist, kann sie geschieden werden. Voraussetzung für eine Scheidung ist, dass die Ehepartner seit mindestens einem Jahr getrennt leben und beide mit der Scheidung einverstanden sind. Ist ein Partner nicht einverstanden, so kann die Ehe erst nach einer dreijährigen Trennung geschieden werden.

Ehevertrag

Leider wird in Deutschland jede dritte Ehe früher oder später wieder geschieden. Sich schon im Vorfeld Gedanken über eine Regelung im Falle einer Trennung zu machen, ist daher kein Zeichen mangelnder Liebe. Ein Ehevertrag erleichtert das Scheidungsverfahren. Abgeschlossen werden muss er aber nicht zwangsläufig vor Eheschließung. Auch während der Ehe kann eine Trennungsvereinbarung geschlossen werden.

Sinnvoll  ist ein Ehevertrag wenn:

  • einer der Partner hohe Schulden mit in die Ehe bringt
  • einer der Partner ein großes Vermögen mit in die Ehe bringt, dass sich während  der Ehe noch verändern kann
  • einer der Partner eine oder mehrere hohe Erbschaften während der Ehe erwartet
  • einer der Partner vom anderen finanziert wird. Hier kann ein finanzieller Ausgleich festgelegt werden
  • einer der Partner eine eigene Firma hat

Haben sie keinen Ehevertrag abgeschlossen, ist die Ehe automatisch eine Zugewinngemeinschaft. Alles, was jeder Partner schon vor der Ehe besitzt, bleibt auch nach der Scheidung in seinem Eigentum. Aber alles was während der Ehe angeschafft wurde oder an Vermögen hinzugekommen ist, wird im Falle der Scheidung aufgeteilt. 

Standesamt
In Deutschland führt in Sachen Hochzeit kein Weg am Standesamt vorbei. Unabhängig davon, ob man später noch kirchlich heiraten möchte, ist es Pflicht sich vorher standesamtlich zu trauen. Doch bis ein Brautpaar dann gemeinsam vor dem Standesbeamten steht, liegt ein Weg voller bürokratischer Hürden vor ihnen. Wir haben hier die wichtigsten Fragen zur standesamtlichen Trauung beantwortet.

Kirche
Egal ob aus tiefstem Glauben oder einfach wegen der besonderen Atmosphäre - eine kirchliche Trauung gehört für viele Paare einfach dazu. Doch genau wie bei der standesamtlichen Trauung - die übrigens jeder kirchlichen Trauung vorangegangen sein muß - gibt es viel zu beachten. Wir haben wieder die wichtigsten Fragen für sie beantwortet.

Hochzeitsbräuche
Schon seit Ewigkeiten gibt es spezielle Bräuche, die fast auf jeder Hochzeit wiederholt werden. Denn sie gehören einfach dazu! Hier eine Top-Liste der schönsten Hochzeitsbräuche.

Trausprüche
In Sachen Trausprüche hat das Brautpaar die Qual der Wahl. Wir haben für Sie die Schönsten aus Bibel und Literatur zusammengestellt.

Einladungen
Natürlich kann man auch einfach zum Telefon greifen um Freunde, Bekannte und Verwadte zur Hochzeit einzuladen. Stilechter ist es mit einer schönen Einladungskarte. Doch auch hier heißt es: Wer die Wahl hat....Wichtig ist auf alle Fälle, dass alle Daten reingeschrieben werden: Der Anlass der Einladung, die Namen des Brautpaares, wann und wo die Hochzeit stattfindet und eine Adresse mit Telefonnummer, an die die Antworten gehen sollen.

Hochzeitstorte
Die meisten Brautpaare wünschen sie sich mehrstöckig und mit viel Zuckerguß und Marzipan - die Hochzeitstorte. Die kleinen oder großen Kunstwerke sind der Mittelpunkt des Hochzeitsbuffets. Als Verzierung wählt das Paar meist typische Hochzeitsmotive wie Herzen, Rosen oder kleine Hochzeitspaare aus Zuckerguß.

Junggesellen- Abschied
An diesem letzten „freien“ Tag vor der Hochzeit wird das Single-Leben des Hochzeitspaares beendet. Auf Parties oder sonstigen Events wird die Freiheit noch mal so richtig gefeiert. Gefeiert wird der Junggesellenabschied meist an öffentlich Plätzen, wie in der Innenstadt oder auf Kneipenmeilen. Der Hauptperson des Abends stehen nun einige, meist peinliche Aufgaben bevor. Einige Ideen haben wir für Sie gesammelt.

Hochzeitsmenü
Wenn der "formale" Teil der Hochzeit in Standesamt und/oder Kirche über die Bühne gebracht ist, laden Braut und Bräutigam traditionell ihre Gäste zu einem Festmahl ein. Die richtige Auswahl der Speisen und deren Reihenfolge spielen eine entscheidende Rolle, wenn alle Gäste zufrieden gestellt werden sollen.

Musik
Während sich das Brautpaar in der Kirche noch keine Gedanken machen muss, wer die Orgel spielt, liegt die Verantwortung für die richtige Musikauswahl auf der eigentlichen Feier in ihren Händen. Neben Essen und Dekoration ist die Musik der wichtigste Punkt auf einer Hochzeitsfeier.

Geschenke
Je größer die Hochzeitsgesellschaft, desto schwieriger wird die Planung und Verteilung der Geschenke. Darum sollte das Brautpaar am besten ganz offen mit seinen Wünschen umgehen. Doch auch dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Hochzeitsspiele
Nachdem jeder Gast über das Buffet hergezogen ist, und nun bereit ist, alte, oder auch peinliche Geschichten aus der Vergangenheit der Braut oder des Bräutigams zu erzählen oder wenn sich manche Gäste langweilen, da sie keinen Gesprächsstoff mehr finden, ist es an der Zeit, das zu ändern. Die Hochzeitsspiele sind dafür da, die Stimmung zu heben und sowohl den Gästen als auch dem Brautpaar Freude zu bereiten.

Recht/Formalitäten
Ein vernünftiges Paar macht sich auch im Vorfeld Gedanken, welche Rechten und Pflichten mit einer Ehe auf sie zukommen - das ist kein Zeichen mangelnder Liebe, sondern einfach notwendig.

Hochzeitsplaner
Ein so großes Fest wie eine Hochzeit will gut geplant sein. Oft geraten Braut und Bräutigam über ihre ganzen Überlegungen so in Stress, dass sie die eigentlichen Feierlichkeiten gar nicht richtig genießen können. Darum ist es nur natürlich, wenn man sich nach helfenden Händen sehnt. Meist stehen Familie und Freunde dem Paar beratend und helfend zur Seite. Hilfe von professioneller Seite kann aber dennoch nicht schaden.