Heiraten im Standesamt
In Deutschland führt in Sachen Hochzeit kein Weg am Standesamt vorbei. Unabhängig davon, ob man später noch kirchlich heiraten möchte, ist es Pflicht sich vorher standesamtlich zu trauen. Doch bis ein Brautpaar dann gemeinsam vor dem Standesbeamten steht, liegt ein Weg voller bürokratischer Hürden vor ihnen. Wir haben hier die wichtigsten Fragen zur standesamtlichen Trauung beantwortet.
Wer darf das Paar trauen?
Eine standesamtliche Trauung darf nur von einem Standesbeamten oder dem Bürgermeister bzw. der Bürgermeisterin vollzogen werden und darf nur in öffentlichen Gebäuden stattfinden.
Muss ich in dem Standesamt meines Wohnortes heiraten?
Nein. Wem das Standesamt seines Wohnortes nicht gefällt, der kann sich auch ein anderes aussuchen. Doch Achtung: Die Hochzeit muss trotzdem bei dem Standesamt des Wohnortes angemeldet werden. Dort kann dann auch angegeben werden, wo geheiratet wird. Die Papiere werden dann an das Wunschstandesamt weitergeleitet. Wenn die zukünftigen Ehepartner noch an verschiedenen Wohnorten gemeldet sind, so reicht die Anmeldung bei einem der beiden Standesämter aus.
Tipp: Lassen Sie sich einfach die Trauzimmer verschiedener Standesämter zeigen und wählen Sie dann das Schönste aus. Und lassen sie sich vom Standesbeamten sagen, wie viel Platz für Familie und Freunde in dem Trauzimmer ist. Die meisten Standesämter haben nur begrenzte Sitzmöglichkeiten für Gäste.
Wie muss ich mich anmelden?
In der Regel geht das Brautpaar gemeinsam zum Standesamt um sich anzumelden. Sollte jedoch einer der Partner verhindert sein, so gibt es die Möglichkeit eine schriftliche Einwilligungserklärung vorzulegen. Ein Vordruck dazu gibt es in jedem Standesamt.
Bei der Anmeldung werden alle Papiere auf Vollständigekeit überprüft. Werden alle Dokumente beigebracht, so steht der Heirat nichts mehr im Wege und eine Erlaubnis, binnen der nächsten sechs Monate zu heiraten wird erteilt.
Welche Dokumente braucht das Standesamt?
Abstammungsurkunde (für alle deren Eltern vor dem 1.1.1958 geheiratet haben, ansonsten reicht ein beglaubigter Auszug aus dem Familienbuch der Eltern), Personalausweis bzw. Reisepass, aktuelle Meldebescheinigung, Nachweis über akademischen Grad (falls der Wunsch besteht diesen in die Urkunde mit aufnehmen zu lassen), eventuell Heiratsurkunden aus früheren Ehen mit Scheidungsurkunden.
Was kostet die standesamtliche Trauung?
Die Anmeldung kostet zur Zeit rund 33 Euro und die Heiratsurkunde 8 Euro. Weitere Kosten fallen für das Stammbuch an. Höhere Gebühren gibt es meist für eine Trauung am Samstag.
Ist eine standesamtliche Trauung denn auch feierlich?
Ja. Da sich heute sehr viele Paare nur noch standesamtlich trauen lassen und auf eine kirchliche Hochzeit ganz verzichten, bemühen sich die meisten Standesämter die Feierlichkeiten schön zu gestalten. Gegen einen Aufpreis können dann auch noch Extras wie Musik oder ein Raum für einen anschließenden Umtrunk gemietet werden.
In der Regel dauert die Zeremonie aber zwischen 10 und 20 Minuten.
Was wird bei einer standesamtlichen Trauung getragen?
|
Einen richtigen Dresscode gibt es nicht - festlich sollte es aber dennoch sein. Für die Paare, die noch am gleichen Tag kirchlich heiraten, empfiehlt es sich das gleiche Outfit wie in der Kirche zu tragen.
Was ist, wenn das Trauzimmer zu klein ist für die Gratulanten?
Traditionell warten die Gratulanten dann vor dem Standesamt und empfangen das frisch vermählt Paar mit Reis, Konfetti oder Rosenblätter.
Tipp: Rosen in allen Farben und Variationen gibt es beim BlumenButler ganz bequem nach Hause. Dann hat man noch genug Zeit, die Blätter von den Stielen zu befreien.
Standesamt
In Deutschland führt in Sachen Hochzeit kein Weg am Standesamt vorbei. Unabhängig davon, ob man später noch kirchlich heiraten möchte, ist es Pflicht sich vorher standesamtlich zu trauen. Doch bis ein Brautpaar dann gemeinsam vor dem Standesbeamten steht, liegt ein Weg voller bürokratischer Hürden vor ihnen. Wir haben hier die wichtigsten Fragen zur standesamtlichen Trauung beantwortet.
Kirche
Egal ob aus tiefstem Glauben oder einfach wegen der besonderen Atmosphäre - eine kirchliche Trauung gehört für viele Paare einfach dazu. Doch genau wie bei der standesamtlichen Trauung - die übrigens jeder kirchlichen Trauung vorangegangen sein muß - gibt es viel zu beachten. Wir haben wieder die wichtigsten Fragen für sie beantwortet.
Hochzeitsbräuche
Schon seit Ewigkeiten gibt es spezielle Bräuche, die fast auf jeder Hochzeit wiederholt werden. Denn sie gehören einfach dazu! Hier eine Top-Liste der schönsten Hochzeitsbräuche.
Trausprüche
In Sachen Trausprüche hat das Brautpaar die Qual der Wahl. Wir haben für Sie die Schönsten aus Bibel und Literatur zusammengestellt.
Einladungen
Natürlich kann man auch einfach zum Telefon greifen um Freunde, Bekannte und Verwadte zur Hochzeit einzuladen. Stilechter ist es mit einer schönen Einladungskarte. Doch auch hier heißt es: Wer die Wahl hat....Wichtig ist auf alle Fälle, dass alle Daten reingeschrieben werden: Der Anlass der Einladung, die Namen des Brautpaares, wann und wo die Hochzeit stattfindet und eine Adresse mit Telefonnummer, an die die Antworten gehen sollen.
Hochzeitstorte
Die meisten Brautpaare wünschen sie sich mehrstöckig und mit viel Zuckerguß und Marzipan - die Hochzeitstorte. Die kleinen oder großen Kunstwerke sind der Mittelpunkt des Hochzeitsbuffets. Als Verzierung wählt das Paar meist typische Hochzeitsmotive wie Herzen, Rosen oder kleine Hochzeitspaare aus Zuckerguß.
Junggesellen- Abschied
An diesem letzten „freien“ Tag vor der Hochzeit wird das Single-Leben des Hochzeitspaares beendet. Auf Parties oder sonstigen Events wird die Freiheit noch mal so richtig gefeiert. Gefeiert wird der Junggesellenabschied meist an öffentlich Plätzen, wie in der Innenstadt oder auf Kneipenmeilen. Der Hauptperson des Abends stehen nun einige, meist peinliche Aufgaben bevor. Einige Ideen haben wir für Sie gesammelt.
Hochzeitsmenü
Wenn der "formale" Teil der Hochzeit in Standesamt und/oder Kirche über die Bühne gebracht ist, laden Braut und Bräutigam traditionell ihre Gäste zu einem Festmahl ein. Die richtige Auswahl der Speisen und deren Reihenfolge spielen eine entscheidende Rolle, wenn alle Gäste zufrieden gestellt werden sollen.
Musik
Während sich das Brautpaar in der Kirche noch keine Gedanken machen muss, wer die Orgel spielt, liegt die Verantwortung für die richtige Musikauswahl auf der eigentlichen Feier in ihren Händen. Neben Essen und Dekoration ist die Musik der wichtigste Punkt auf einer Hochzeitsfeier.
Geschenke
Je größer die Hochzeitsgesellschaft, desto schwieriger wird die Planung und Verteilung der Geschenke. Darum sollte das Brautpaar am besten ganz offen mit seinen Wünschen umgehen. Doch auch dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Hochzeitsspiele
Nachdem jeder Gast über das Buffet hergezogen ist, und nun bereit ist, alte, oder auch peinliche Geschichten aus der Vergangenheit der Braut oder des Bräutigams zu erzählen oder wenn sich manche Gäste langweilen, da sie keinen Gesprächsstoff mehr finden, ist es an der Zeit, das zu ändern.
Die Hochzeitsspiele sind dafür da, die Stimmung zu heben und sowohl den Gästen als auch dem Brautpaar Freude zu bereiten.
Recht/Formalitäten
Ein vernünftiges Paar macht sich auch im Vorfeld Gedanken, welche Rechten und Pflichten mit einer Ehe auf sie zukommen - das ist kein Zeichen mangelnder Liebe, sondern einfach notwendig.
Hochzeitsplaner
Ein so großes Fest wie eine Hochzeit will gut geplant sein. Oft geraten Braut und Bräutigam über ihre ganzen Überlegungen so in Stress, dass sie die eigentlichen Feierlichkeiten gar nicht richtig genießen können. Darum ist es nur natürlich, wenn man sich nach helfenden Händen sehnt. Meist stehen Familie und Freunde dem Paar beratend und helfend zur Seite. Hilfe von professioneller Seite kann aber dennoch nicht schaden.


